Jedem von uns sollte klar sein, dass gerade lange und harte Trainingseinheiten mit einem hohen Flüssigkeitsverlust einhergehen. Du musst deinem Körper neben Wasser aber auch die ausgeschwitzten Elektrolyte und Minerale wieder zuführen.
Cola ist kein isotonisches Getränke! Das ist Fakt.
Gerade wenn es darum geht, einen Ironman, Ultramarathon oder Marathon zu laufen, können falsche Getränke zu einem erheblichen Verlust der Leistungsfähigkeit führen. Ich skizziere dir einfach mal ein Beispiel. Wenn Du nur Cola im Wettkampf trinken würdest, wäre es grob fahrlässig, denn der viele Zucker in einer Cola würde zwangsläufig dazu führen, dass dein Magen und vor allem der Darm nicht richtig arbeiten können. Der viele Zucker entzieht deinem Körper Wasser. Gerade im Wettkampf eine Gefahr. Wenn Du nur stark zuckerhaltige Getränke trinken würdest.
Ist Cola ein geeignetes Sportgetränk?
Trotzdem gibt es für die Cola einige Gründe, die dafür sprechen, es als Ergänzung mit in die Sporternährung einfließen zu lassen. Einer der Hauptgründe ist der schnell verfügbare Zucker der Cola. Mit 10,6 g Zucker auf 100 ml eine Menge. Der Zucker kann schnell für einen Boost auf den letzten Kilometern eines Wettkampfes bringen. Gerade, wenn wir den Betrachtungshorizont auf lange Wettkämpfe legen, wo der Glykogenspeicher nachweislich nach 4 Stunden entleert ist. Hier bietet sich auch Cola als schneller Energielieferant an.
Ein weiterer Grund ist das Koffein in einer Cola. 100 ml Cola enthalten 10 mg Koffein und dieses Koffein kann dafür sorgen, dass Du schneller laufen kannst. Dieser Stoff stand sogar bis 2004 auf der Dopingliste. Bei schnellen und sehr kurzen Einheiten führt er dazu, dass mehr Muskelfasern bei Belastung aktiviert werden. Bei längeren Distanzen wirkt er sich positiv auf die Müdigkeit aus.
Ebenfalls wird der Glykogenspeicher nach dem Sport schnell wieder aufgeladen, da sehr viel Zucker aufgenommen wird. Hierdurch wird die Regeneration gefördert und schnell eingeleitet.