Was tun bei einem Muskelfaserriss?

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Der Muskelfaserriss!

Moin zusammen,

heute startet die dreiteilige Beitrags-Reihe „Prävention für deinen Sport“.

Teil 1: Das alte Leid von Sportlern ist der Muskelfaserriss!

Im Idealfall hast du höchsten einen Muskelkater oder eine Muskelzerrung, im schlimmsten Fall aber einen Muskelbündelriss!

Der Muskelfaserriss ist einer der häufigsten Verletzungsarten, die oftmals bei höherer Beanspruchung passieren, da die meisten von uns (ich auch), einfach die Grenzen des Guten nicht wahrhaben wollen und einfach weitertrainieren!

Und schon ist es passiert! 🙁

Symtome beim Muskelfaserriss:

Bei einer Verletzung ist ein plötzlich stechender Schmerz das Hauptsymtom, was viele Läufer beschreiben. Nachdem eintretenden Schmerzen, bleibt die Funktion deiner Muskeln oftmals nur eingeschränkt möglich.

Du erkennst einen Muskelfaserriss meistens an Einblutungen des Gewebes (sog. Bluterguss). Falls du bereits ein erfahrender Läufer bist, weißt du was jetzt kommt! Pause, KÜHLEN, Wickeln und hoch die Beine ist jetzt angesagt! 😉

Dabei funktionieren letztlich Muskelzerrung, Muskelfaserriss und Muskelriss nach dem gleichen Ablauf und Mechanismus! Nur die Schwere der Verletzung ist unterschiedlich! Falls du nur einen Muskelkater hast, sind die kleinen Risse im Gewebe, die durch das Training entstanden sind, sehr wichtig für dein Muskelwachstum. Denn nur so lernt dein Körper, sich den neuen Bedingungen und Belastungen der Trainingsintensität anzupassen.

Sobald du aber über die Stränge schlägst und immer weiter machst, und dir eben keine Regenerationsphasen gönnst, dann kannst es dir passieren, dass du dich verletzt! Es ist sogar ein vollständiger Muskelabriss möglich, der zu einem vollständigen Ausfall der Muskelkontraktion führt.

Aber was kannst du selbst bei einer Verletzung tun? – Therapie des Muskelfaserrisses durch PECH-Regel!

Du wendest die bekannte PECH-Regel an! Die PECH-Regel steht für ein Vorgehensmodell, um eine Muskelverletzung zu behandeln. Die vier Buchstaben beschreiben:

  • P= Pause! Deine Muskulatur braucht Ruhe um wieder Auszuheilen! Du machst eine längere Trainingspause.
  • E = Eis! Du kühlst dein Bein mit Wadenwickeln oder nimmst ein nasses Handtuch oder ggf. Kühlpacks.
  • C= Compression (Kompression)! Du stabilisiert deine Verletzung mit Kompressionsverbänden.
  • H= Hochlagern! Das Hochlagern ist sehr wichtig, denn dadurch verminderst du das enstehen von Blutergüssen ins verletzte Gewebe.
PECH-Regel einfach erklärt (VIDEO einfach mal anklicken! ES LOHNT SICH!!!):

Tipp: Ich würde dir aber im jedem Falle raten einen Arzt aufzusuchen, damit er/sie sich die Verletzung anschaut. Ich habe früher immer zu lange mit solchen Themen gewartet und es leider teilweise nicht wirklich ausheilen lassen. Hierbei besteht immer das Risiko, sich wieder zu verletzen, nach einer scheinbar ausgeheilten Verletzung! 🙁

Ich hoffe, der Artikel hat dir gefallen. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg bei deinem Sport!

Bildnachweis (Titelbild): grinvalds Stock-Fotografie-ID:614878018 www.istockphoto.com

Videonachweis: big direkt gesund! Die PECH Regel – Was bei einer Sportverletzung zu tun ist! auf www.youtube.com

Quelle: wikipedia

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